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Stress

die Krankheit des 21. Jahrhunderts

Jeder kennt es: das Stressgefühl steigt von Tag zu Tag und aus diesem Kreislauf auszubrechen, ist oft leichter gesagt als getan. Dass es stressige Phasen im Leben gibt, ist auch normal. Doch wenn der Stress zum Dauerzustand wird, kann es auch rasch gefährlich werden.
Was ist am Stress eigentlich so gefährlich und wie kann man dagegen vorgehen? Wir haben die Antworten!

Was passiert mit meinem Körper in einer Stresssituation?

Während Belastungssituationen wird der Körper noch aus der Urzeit heraus auf Kampf- oder Fluchtreaktionen vorbereitet. Der Organismus setzt Adrenalin und Kortisol frei, welche den Körper aktivieren. Die Bronchien weiten sich, um mehr Sauerstoff aufzunehmen, das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Der Körper ist auf einen höheren Energieverbrauch eingestellt. Die Verdauung hingegen verzögert sich und die Schmerzempfindlichkeit nimmt ab. Der ganze Körper ist betroffen und befindet sich im absoluten Ausnahmezustand. Dass diese Belastung auf Dauer nicht gesund sein kann, können Sie sich denken.

Die Folgen von zu viel Stress können Diabetes, Magengeschwüre oder Herzrhythmusstörungen sein. Auch bereits bestehende Krankheiten können verstärkt werden. Doch nicht nur die körperlichen, sondern auch die psychischen Folgen sollten nicht unterschätzt werden. So kann sich aus Unzufriedenheit, Nervosität oder Angst eine weitaus schwerere psychische Erkrankung entwickeln.

Frühzeitiges Erkennen und damit rasch reagieren

Stress zu haben, ist ja nichts Außergewöhnliches. Doch wann weiß ich, dass der Alltagsstress überhandnimmt und gefährlich werden kann? Folgende Anzeichen könnten ein Indiz sein, das der Stress in ihrem Leben zu viel wird:

·        Körperliche Anzeichen: Treten Verspannungen oder Zittern auf?

·        Geistige Anzeichen: Ist meine Konzentrationsfähigkeit sehr gering oder habe ich eine verlängerte Reaktionszeit?

·        Psychische Anzeichen: Resignation, Panikgefühle oder Freudlosigkeit kommen auf.

·        Verhalten: Mein Essverhalten ändert sich oder mein Konsumverhalten steigert sich (Alkohol/ Nikotin/ Kaffee/Zucker)

Hat man erkannt, dass der Stress im Leben zu viel wird, ist die erste Hürde schon überwunden. Doch wie kann man nun den Stress auch nachhaltig reduzieren? Zuerst sollten Sie sich fragen, welche Situationen für Sie stressig sind und wie Sie diese vermeiden könnten. Der morgendliche Berufsverkehr stresst Sie? Dann probieren Sie doch einmal, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren 😊 Nicht jede stressige Situation kann immer geändert werden. Aber Ihre Einstellung und Ihre Gedanken dazu können Sie sehr wohl ändern. Positiv zu denken ist manchmal auch nur Übungssache und kann nachweislich trainiert werden. Versuchen Sie optimistisch zu bleiben! Manche Dinge werden Sie vielleicht immer stressen, daher ist es wichtig, den Umgang mit Stress zu ändern und Methoden zu finden, die Ihnen in Stresssituationen helfen und guttun. Egal ob Sport, Yoga, Mediation, Singen oder Qi Gong. Hauptsache Sie finden für einen Moment Ruhe. (Am Ende des Beitrags finden Sie ein Video mit Qi Gong Übungen zur Stressreduktion)

©Marienkron by Steve Haider

Eine Kur zur Stressreduktion

Wird der Alltag zu viel, kann es hilfreich sein, sich für eine Weile davon zu distanzieren. Ein Kuraufenthalt kann dabei helfen, sich wieder auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und Körper und Geist zu stärken. Unterbrechungen von chronischer Belastung steigern nachweislich das Wohlbefinden. Außerdem bietet eine Kur eine gute Tagesstruktur mit Behandlungen, Therapien und Erholungspausen. Diese dem Zustand des Gastes angemessene Tagesstruktur kann durchaus förderlich bei Erschöpfung sein. Des Weiteren bietet ein Kuraufenthalt die Möglichkeit, sich psychisch weiterzubilden und Techniken zu erlernen, die helfen, Stress zu bewältigen und Resilienz aufzubauen. Dazu kommt noch, dass ein Ortswechsel sowie eine ruhige Umgebung ebenfalls unterstützen, auf andere Gedanken zu kommen und die kognitive Auseinandersetzung mit den Belastungen zu beenden. Die Kur kann eine nachhaltige Veränderung bewirken, wenn der Aufenthalt als Startschuss für einen neuen Alltag gesehen wird.

Eine kleine Übung für den Alltag: Die 1-Minute-Trinkübung

Manchmal können die kleinen simplen Dinge schon helfen, den Stress zu reduzieren. Versuchen Sie eine Minute lang in kleinen und langsamen Schlucken Wasser zu trinken. Sie werden merken, dass Ihr Puls ruhiger wird, die Atmung ausgeglichener ist und Sie sich automatisch entspannen. Zusätzlich hilft es, den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten.

Qi Gong Video

Wenn Sie etwas mehr Zeit zur Verfügung haben, können Sie auch eine Qi Gong Übungen ausprobieren. Diese hilft, sich zu entspannen und die Verbindung zu Ihrem Körper zu stärken.

 

 

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