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Das Fastenbrechen

& Aufbautage

Fastenbrechen bezeichnet die Zeit nach dem Fasten, in der die Ernährung langsam wieder aufgebaut wird. Nach dem Fasten nicht sofort in alte Essgewohnheiten hineinzufallen, kann herausfordernd sein – doch eine Fastenkur kann eben gerade auch eine Einleitung in neue (Ess-)Gewohnheiten sein. Wir haben bei unserer Diätologin Christina Karner BBSc. nachgefragt, wieso die Aufbautage so wichtig sind und wie man diese am besten gestaltet.

Diätologin Christina Karner, BBSc ©Marienkron

Schritt für Schritt zur Wunschernährung

Ein langsamer und gewissenhafter Aufbau ist wichtig, um einen möglichst langen Fasteneffekt gewährleisten zu können. Genauso wie bei den Entlastungstagen  kommt die Länge und Intensität der Aufbauzeit auf die Fastenform an und sollte unbedingt den individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Die Aufbauzeit entsprich dabei ungefähr einem Drittel der Fastenzeit. Beim Aufbau klettert man Tag für Tag quasi eine „Fastenstufe“ hinauf. Also vom Saftfasten steigt man einen Tag auf das Suppenfasten um und vom Suppenfasten auf das Gemüsefasten, um anschließend auf eine Leichte Vollkost umzusteigen. So wird der Magen-Darm-Trackt nicht überfordert. Das Gemüsefasten unterscheidet sich von der Leichten Vollkost dahingehend, dass bei der Leichten Vollkost auch wieder Eiweiß konsumiert werden darf. Von der leichten Vollkost kann langsam wieder zur gewünschten Ernährungsform übergegangen werden.

Aufbautage in Marienkron

Wer noch nicht so viel Fastenerfahrung hat, kann die Aufbauzeit in Marienkron beginnen. Bei erstmaligem Fasten empfehlen wir sich auch dafür noch die Zeit zu nehmen. Hier werden Sie von unseren Diätologinnen individuell beraten, wie Sie die Aufbautage richtig gestalten. Wenn Sie aber beschließen, den Aufbau erst zu Hause zu starten, bekommen Sie natürlich die entsprechende Beratung und Unterlagen, wie sie die Aufbautage zu Hause optimal gestalten können. Mit jeder Fastenkur sammelt man mehr Erfahrung und so werden Entlastungs- und Aufbautage von Mal zu Mal leichter.

Die richtige Ernährung für die Aufbautage

Die Ernährung in der Aufbauzeit ist prinzipiell dieselbe wie in der Entlastungszeit (Hier erfahren Sie, wie Sie die Entlastungstage optimal gestalten) Das heißt, Sie sollten auf gekochte, gedünstet und mild gewürzte Speisen zurückgreifen, wenig Fett verwenden und die Portionsgröße langsam aufbauen, damit ihr Verdauungstrakt nicht überfordert wird. (Am Ende des Beitrags finden Sie Rezeptideen für die Aufbautage) Wenn Sie gerne Salat essen, empfehlen wir zu Beginn eher auf gekochte Salate zurückzugreifen, diese sind leichter verträglich nach dem Fasten, und Rohkost in den ersten Aufbautagen zu meiden. Natürlich ist vor, während und nach dem Fasten auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Wir empfehlen, viel Tee und Wasser zu trinken, um die Aufbauzeit leichter zu gestalten. Wie beim Entlasten sollte Sie aber nicht zu sehr auf die Kalorienanzahl achten, sondern eher auf ihr gutes Bauchgefühl hören 😊

 

Lebensmittel, die Sie beim Aufbau einbauen können:
gekochtes Gemüse, gekochte Salate (z.B. Rote Rüben), gekochte Kartoffeln und Getreide (z.B. Reis), Getreideflocken, Obst als Mus oder Kompott jeweils ungezuckert, Milchprodukte (Joghurt, Buttermilch, Kefir, Magertopfen, Hüttenkäse), Ei weichgekocht oder als Rührei, verdauungsfördernde Kräuter (Petersilie, Basilikum, etc.),

Lebensmittel, die Sie beim Aufbau vermeiden sollten:
Fisch, Fleisch, rohes Zwiebelgemüse (Schnittlauch, Bärlauch, Knoblauch, etc.), Rettich, Kraut- & Kohlgemüse, Alkohol, Süßwaren, Mehlspeisen, gezuckerte Getränke, Kaffee bzw. Schwarztee in kleinen Mengen (1 Tasse/Tag) wieder beginnen

Fastenbeispiele aus Marienkorn

7 Tage Suppenfasten

Wenn Sie beispielsweise sieben Tage Suppenfasten, sollten Sie ungefähr drei Tage vor der Fastenkur zur Entlastung auf eine Leichte Vollkost umsteigen. Nach der 7-tägigen Suppenfastenkur empfehlen wir, einen Tag das Gemüsefasten zu wählen und dann weitere zwei Tage Leichte Vollkost zu sich zu nehmen, bevor Sie zu Ihrer gewünschten Ernährungsform zurückkehren.

10 Tage Gemüsefasten

Die Entlastungs- und Aufbauzeit ist immer der Länge der Fastenkur angepasst. Das heißt, bei einer 10-tägigen Fastenkur ist auch diese Zeit dementsprechend länger. Wir würden vier Tage Leichte Vollkost und eine Reduzierung der gewohnten Portionsgröße für die Vorbereitung empfehlen. Nach der Fastenkur würde wieder mindestens vier Tage mit einer Leichten Vollkost aufgebaut werden. Für einen nachhaltigen und langanhaltenden Fasteneffekt empfiehlt sich ein langsamer Aufbau, der gerne auch bis zu einer Woche dauern kann.

Die genaue Auf- und Abbauzeit kommt natürlich auch auf die individuellen Bedürfnisse an und wird dementsprechend an jeden Gast angepasst.

Rezepte für die Aufbautage

Hier geht’s zu den Rezepten!

 

Wir freuen uns, Sie für eine zukünftige Fastenkur in Marienkron willkommen zu heißen.

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