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Das 101 der Kräuter

Frische Kräuter sind ein Genuss. Egal ob im Essen, im Tee oder um zwischendurch ein Blättchen zu naschen. Kräuter bringen nicht nur das gewisse Extra in Ihre Küche, sondern liefern auch noch viel gesundheitliche Vorteile. Auch wir in Marienkron setzen auf die wohltuende und heilende Wirkung der Kräuter. In unserer Küche kommen eine Vielzahl an frischen Kräutern zum Einsatz, die von unserem Chefkoch eigenhändig im hauseigenen Kräuterbeet gepflanzt und gepflegt werden oder auch im Kurpark als Wildkräuter gepflückt werden. Heilkräuter sind für die ganzheitliche medizinisch-therapeutische Betreuung unserer Gäste von großer Bedeutung.

©Steve Haider

Die top fünf

Es gibt eine Menge an verschiedenen Kräutern und am liebsten hätte man immer alle frisch in seiner Küche. Welche Kräuter für eine Basisausstattung am wichtigsten sind, welche Vorteile diese mit sich bringen und wie man sie pflegen sollte, haben wir unseren Küchenchef und Kräuterpädagogen Patrick Posch gefragt.

 

 

· Basilikum: Dieser italienische Klassiker sollte in jeder Küche zu finden sein. Beim Basilikum ist es wichtig zu wissen, dass die Blätter erst am Ende des Kochvorgangs hinzugefügt werden sollten. So können sich die ätherischen Öle ausbreiten und verflüchtigen nicht. Am besten pflanzen Sie den Basilikum Ende April ein. Da sind die Bedingungen am besten. Dieser Klassiker schmeckt nicht nur gut, sondern wirkt auch antibakteriell, entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem.

 

· Petersilie: Dieses Wunderkraut ist vielseitig einsetzbar. Im Salat, in warmen Speisen oder in einem erfrischenden Wasser. Auch die Petersilie sollte erst am Enden des Kochvorgangs hinzugefügt werden, damit der Geschmack nicht verloren geht. Der Kräuterklassiker bringt eine Menge an gesundheitlichen Vorteilen mit sich: Er ist reich an Vitamin C und Mineralen, hilft dabei, den Blutdruck zu senken und kann in konzentrierter Form auch für die Stimme förderlich sein. Ab Mai kann die Petersilie gepflanzt werden.

 

· Schnittlauch: Auch der Schnittlauch ist eines der Kräuter, die man nicht mitkochen sollte. Optimalerweise verwendet man ihn zum Garnieren. Der Schnittlauch ist nicht nur ein sehr pflegeleichtes, sondern auch ein verdauungsförderndes Kraut. Ein ideales Anfänger-Kraut, welches in keinem Kräutergarten fehlen sollte. Bereits ab März kann der Schnittlauch gepflanzt werden.

 

· Rosmarin: Anders als bei den oben genannten Kräutern sollte dieses mediterrane Kraut mit gekocht werden, damit sich das Aroma lösen kann. Rosmarin bringt einen intensiven Geschmack mit sich und lässt sich gut mit der italienischen oder griechischen Küche verbinden. Auch dieses Kraut gehört zu den Pflegeleichten und hat auch schon die eher nachlässigen Gärtner überlebt. Zudem sprechen die gesundheitlichen Vorteile dafür, Rosmarin in sein Kräuter-Repertoire aufzunehmen. Dieser wirkt nämlich durchblutungsfördernd und wärmend.

 

· Minze: Vor allem im Sommer ist die Minze ein Must-have im Garten. Das erfrischende Kraut eignet sich vor allem für durststillende Getränke mit Frischekick. Minze schmeckt nicht nur gut, sondern wirkt zu dem auch noch antiseptisch und schleimlösend.

 

Mit diesen Kräutern ist ihr Kräuterbeet perfekt für Geschmack und gesunder Wirkung ausgestattet!

©Steve Haider

So pflegen Sie Ihre Kräuter richtig

Die meisten Kräuter sollten Sie halbschattig pflanzen, da zu viel Sonne die Pflanzen austrocknen lässt. Nur mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Salbei halten einer dauerhaften Sonneneinstrahlung stand. Bei den mediterranen Kräutern muss darauf geachtet werden, dass sie eine Kiesschicht in das Beet geben, damit die Wärme gespeichert werden kann. Gegossen werden alle Kräuter immer von unten. Passen Sie auf, dass Sie die Pflanzen nicht überwässern! Ein wenig Wasser vormittags oder abends ist perfekt.

Wildkräuter sammeln

Wer keine Kräuter im Garten oder in der Wohnung haben will, hat immer noch die Möglichkeit, Wildkräuter sammeln zu gehen. Das Sammeln von Wildkräutern bringt Abwechslung in die Küche und verbindet uns mit der Natur. Auch unser Chefkoch Patrick geht regelmäßig in unseren wunderschönen Kurpark und pflückt dort frische Wildkräuter. Aktuell ist der Bärlauch sehr beliebt. (Hier finden Sie ein schmackhaftes Bärlauchrezept) Beim Sammeln in der Natur ist jedoch Vorsicht geboten. Folgendes sollten Sie beachten:

Küchenchef und Kräuterpädagogen Patrick Posch bei der Arbeit. ©Steve Haider

·        Sammeln Sie nur die Kräuter, die Sie auch wirklich kennen. Pflanzenratgeber oder Apps können beim Identifizieren der Kräuter helfen. Löwenzahn oder Brennnessel sind leicht zu erkennen und bieten sich sehr gut für weniger erfahrene Sammler an.

·        Vermeiden Sie das Sammeln neben der Straße, auf Hundespazierwegen, privaten Grundstücken oder chemisch behandelten Ackerfeldern. Letzteres können Sie gut daran erkennen, wenn sehr viel Löwenzahn auf einem Feld wächst.

·        Nehmen Sie die richtige Ausrüstung mit. Gutes Schuhwerk, Handschuhe und ein Korb sollten bei einer Wildkräutersammlung immer dabei sein. Legen Sie ihre gesammelten Kräuter niemals in einen Plastiksack. Dort werden die Kräuter schnell schlecht.

Falls Sie keine Zeit oder Kapazitäten haben selbst Kräuter anzupflanzen oder sammeln zu gehen, empfehlen wir Ihnen für den Kräutergenuss die Kräutertees unseres Partners, dem Kräuterteehaus Kottas. Wenn Sie mehr über Kräuter und deren gesundheitlichen Vorteile erfahren wollen, können Sie bei einem Aufenthalt in Marienkron an einem Kräuterworkshop mit einer unserer Diätologinnen oder mit dem Chefkoch höchst persönlich teilnehmen. Und vor allem mit den täglichen Kreationen aus der Küche den Geschmack der Kräuter genussvoll erleben:-)

 

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