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Suppenfasten im Porträt

Das Suppenfasten ist eine der vier Fastenformen (Gemüsefasten, Suppenfasten, Saftfasten und Intervallfasten), die in Marienkron angeboten werden. Diese Fastenform ist wahrscheinlich die beliebteste Fastenform bei uns im Kurhaus.

Welche Form des Fastens die „Richtige“ ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Sie wird aber bei uns in Marienkron in jedem Fall mit unseren Ärzten individuell abgestimmt. Jede Fastenform hat ihre Vor- und Nachteile. Ein Faktor kann die Jahreszeit sein. Im Winter bietet das Suppenfasten Vorteile, wie zum Beispiel die wohltuende Wärme von innen heraus oder aufgrund unserer hervorragenden Suppenküche ein intensives neues Geschmackserlebnis. Suppenfasten ist aber in jedem Fall eine Fastenform, die sich das ganze Jahr über gut anbietet, vor allem wenn man ein „frösteliger Typ“ ist.

So wie jeder Körper individuell ist, so individuell kann auch das Fasten sein. ©Marienkron by Steve Haider

Eine kleine Steigerung

Das Suppenfasten ist eine flüssige Fastenform mit weniger Kalorien. Im Vergleich: Beim Gemüsefasten nimmt man etwa doppelt so viele Kalorien zu sich. Für Personen ohne Fastenerfahrung ist das Gemüsefasten ein guter Einstieg, um erste Fastenerfahrungen zu sammeln. Wer mit dem Gemüsefasten erste gute Erfahrung gemacht hat, kann beim nächsten Mal vielleicht auch schon einen nächsten Schritt mit dem Suppenfasten machen.

Fit trotz Fasten

Obwohl es sich um eine eher strengere Fastenform handelt, eignet sich das Suppenfasten gut, wenn man das Sportprogramm im Kurhaus auch etwas nutzen möchte. Aufgrund des Getreideanteils beim Suppenfasten bleibt der Blutzuckerspiegel relativ konstant, was körperliche Betätigung leichter macht. Wobei die Fastenkur nicht die Zeit des übertriebenen Sports ist. Dennoch braucht der Körper auch in dieser Zeit moderate Bewegung. Das ist gut für das Wohlbefinden und verhindert weitestgehend einen Muskelabbau.

Bewegung ist bei jeder Fastenkur wichtig, um den Muskelabbau zu verhindern ©Marienkron by Steve Haider

Fasten mit Genuss

Wer sich in Marienkron für Suppenfasten entscheidet, startet mit einem Getreidebrei in den Tag. Zum Kautraining gibt es ein Fastenweckerl zusätzlich. Mittags werden klare Gemüsesuppen und Getreidesuppen angeboten, abends zusätzlich eine Gemüse Kartoffelpürreesuppe. Diese können mit Kräutern, Leinöl oder Gewürzen zusätzlich verfeinert werden. Sich Zeit zum Essen zu nehmen, ist nicht nur in Marienkron wichtig. Achtsames und langsames Essen steigert nicht nur den Genuss des Essens, sondern hilft auch unser Sättigungsgefühl zu spüren. Darüber hinaus unterstützt langsames Essen und gutes Kauen den Köper bei der Verdauung der Mahlzeit und entlastet somit auch den Darm.

Sowohl der Körper als auch die Seele muss auf das Fasten vorbereitet werden. ©Marienkron by Steve Haider

Vorbereitung für Körper und Seele

Mindestens zwei Tage vor dem Fasten sollte man mit der Entlastung des Körpers beginnen. Dabei ist der Verzicht auf tierische Lebensmittel, Alkohol, Zigaretten, Zucker sowie die Reduktion von Stress gemeint. Nach einer Fastenkur ist es wichtig, langsam mit dem Ernährungsaufbau zu beginnen und dem Körper Zeit zu geben, Schritt für Schritt zu einer – vielleicht – neuen Ernährung zurückzukehren. Unsere Diätologinnen vor Ort unterstützen bei einem Aufenthalt mit guten und nützlichen Tipps bei Fastengesprächen und auch direkt am Buffet. Unabhängig von der Fastenform ist diese Vor- und Nachbereitung wichtig, um vom Fastenerfolg möglichst lange zu zehren.

Ob sich das Fasten für Sie eignet, wird anhand eines intensiven Arztgesprächs bestimmt. Für welche Personen fasten von Vorteil sein kann und für welche eher nicht, können Sie in unserem Blogbeitrag „Fasten – bewusster Verzicht“ nachlesen.

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Bewusster Verzicht: Warum ist fasten eigentlich gesund?

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