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Saftfasten im Porträt

Das Saftfasten ist die am weitesten bekannte Form des Fastens, die man auch im Kurhaus Marienkron in modifizierter Form mit den Ärzten abstimmen und umsetzen kann. In bewährter Weise kann im Kurhaus auch Suppen-, Gemüse- oder Intervall gefastet werden.

Eine Fastenform für Erfahrene

Auch das Saftfasten kann Abwechslung bieten. ©Marienkron

Unsere Ärzte empfehlen diese Form des Fastens ausschließlich jenen Gästen, die damit schon gute Fastenerfahrungen gesammelt haben. Wenn es aus medizinischer Sicht keine Ausschlussfaktoren (=Kontraindikationen) gibt, kann man auch als Fasteneinsteiger mit dem Saftfasten beginnen. Jedoch zeigt unsere langjährige Erfahrung, dass das Suppenfasten eine besser verträgliche Fastenform für eine erste, rein flüssige Fastenerfahrung ist. (Hier geht’s zum Blogbeitrag „Suppenfasten im Porträt“). Es ist beim ersten Mal schwierig, sich vorzustellen, keine feste Nahrung zu sich zu nehmen und auf das Kaugefühl zu verzichten. Das verleitet zu den Gedanken, „Ich bekomme nichts zu essen“, „Ich muss hungern“. Jedoch: Das Hungergefühl schwindet nach den ersten Tagen, der Körper meistert die sich vollziehenden geänderten Stoffwechselvorgänge und leitet in ein neues Hochgefühl.

Keine Fastenkur für Aktive

Ein relativ hoher Zuckergehalt in den Fruchtsäften lässt den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Genauso rasch fällt er aber auch wieder. Ein Nebeneffekt dieser starken Schwankungen kann Energielosigkeit sein. Wer sich ein strafferes Bewegungsprogramm während der Fastenzeit vornimmt, ist z.B. beim Gemüsefasten besser aufgehoben. (Hier geht’s zum Blogbeitrag „Gemüsefasten im Porträt“) Moderate Bewegung während einer Fastenkur sollte unbedingt mit in den Tagesablauf aufgenommen werden, aber man darf es nicht übertreiben. Bewegung steigert das Wohlbefinden und verhindert Muskelabbau. Beim Saftfasten bieten sich eher Spaziergänge anstelle von intensiven Gymnastikeinheiten an.

©Marienkron

Gute Vorbereitung ist essenziell

Das Vermeiden von übermäßigem Konsum ist vor jeder Fastenkur wichtig, um die Fastenerfolge möglichst lange beizubehalten. Bei einer strengen Fastenform, wie dem Saftfasten, ist eine gute Vorbereitung unabdingbar. Optimalerweise beginnt man schon eine Woche vor der Fastenkur mit einer Reduktion. Schwere Mahlzeiten, Genussmittel (Zigaretten, Alkohol, Kaffee) und Stress sollten vermieden oder zumindest weitestgehend reduziert werden. Wir empfehlen vor Beginn der Fastenkur eine leichte gemüsebetonte Ernährung. Nicht nur die Vorbereitung, sondern auch der Ernährungsaufbau nach der Fastenkur sollte möglichst langsam sein. Die Tipps dazu können Sie mit unseren Diätologinnen bei der Ernährungsberatung und in den Fastenrunden besprechen.
Mit einer guten Fastenkur können langanhaltende, gesundheitsfördernde Fastenerfolge erzielt werden.

Saftfasten in Marienkron

Wer sich in Marienkron für das Saftfasten entscheidet, bekommt zwei Mal täglich einen frischgepressten Obst- und/ oder Gemüsesaft und zusätzlich Gemüsesuppen. Außerdem sollte man viel Kräutertee zu sich nehmen. Dazu befinden sich im Kurhaus auch Teestationen, an denen man verschiedenen Rezepturen durchprobieren kann.

Auch das Saftfasten kann Abwechslung bieten. ©Marienkron

Unsere Diätologinnen stehen Ihnen beim Mittagessen für Fragen zur Verfügung, um Sie bei Ihrem Fastenaufenthalt zu begleiten. Darüber hinaus gibt es zwei Mal wöchentlich eine Fastenrunde, bei der Sie sich mit den Diätologinnen und anderen Fastern im Haus austauschen können.

Ob sich das Fasten im Allgemeinen und welche Fastenform im Besonderen für Sie eignet, wird anhand eines Arztgesprächs vereinbart. Für welche Personen Fasten von Vorteil sein kann und für welche eher nicht, können Sie in unserem Blogbeitrag Fasten – bewusster Verzicht“ nachlesen.

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