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Richtige Ernährung für heiße Tage

An heißen Tagen verändert sich bei vielen der Appetit. Ein Schweinsbraten wird wohl bei den wenigsten im Sommer auf den Teller kommen. Unser Körper sagt uns wie immer, was wir brauchen, wir müssen nur hinhören. Inwiefern die Ernährung im Sommer angepasst werden muss, wann, wie viel und was wir im Sommer essen sollten, haben wir unserer Diätologin Christina Karner, BBSc gefragt. Eines kann vorab gesagt werden: Man sollte wie immer auf sein Bauchgefühl hören.

Diätologin Christina Karner, BBSc ©Marienkron

Wie sollte die Ernährung im Sommer aussehen?

Prinzipiell muss natürlich das ganze Jahr auf eine gesunde Ernährung geachtet werden und es ist nicht zwingend, seine Ernährung im Sommer umzustellen. Allerdings gibt es Speisen, die an heißen Tagen wohltuender sind. Im Winter bevorzugen wir tendenziell wärmende Gerichte und im Sommer eher frische und leichtere wie zum Beispiel Salate. Vor allem Lebensmittel, die wasserhaltig, knackig und frisch sind (z.B. Gurke, Zitrone, Spinat, Tomaten, Zucchini,…), tun im Sommer gut, da sie Schwung und Elan in den Tag bringen.

Auch im Sommer bleibt die Empfehlung, drei (tendenziell kleinere) Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Wer jedoch mehrere kleinere Speisen konsumieren möchte und das gut verträgt, kann das auch gerne tun. Wie immer gilt: Hören Sie auf ihr Bauchgefühl.

Ist zu viel Rohkost nicht ungesund?

Wenn Sie keine Magen-Darm-Probleme haben, ist ein höherer Anteil an Rohkost im Sommer kein Problem. Ist eine Magen-Darm-Erkrankung bekannt, sollten Sie es mit den Salaten nicht übertreiben. Spüren Sie in sich hinein und achten Sie auf die Signale, die Ihnen ihr Körper gibt.

Tipp: Am Ende des Beitrags finden Sie köstliche Rezepte für heiße Sommertage!

Zitrone sorgt im Sommer für den Frischekick ©Steve Haider

Trinken: was und wie viel?

Genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist vor allem im Sommer extrem wichtig. 1 ½ – 2 Liter ist die Empfehlung unserer Diätologin. Wasser und ungesüßte (Eis)Tees eignen sich gut, um den Durst zu löschen. (Tipp: Am Ende des Beitrags finden Sie ein Rezept für einen Rosmarineistee mit Melisse) Auch wenn es manchen schwerfällt, sollte auf eiskalte Getränke im Sommer verzichtet werden. Zum einen kann es bei einem empfindlichen Magen zu Verstimmungen kommen, zum anderen kostet es den Körper extrem viel Energie, die Flüssigkeit wieder aufzuwärmen. Trinken Sie lieber ein lauwarmes Wasser oder einen ausgekühlten Tee.

Fasten im Sommer: Geht das?

Ja! Aus wissenschaftlicher Sicht spricht überhaupt nichts dagegen, im Sommer zu fasten. Für Personen mit einem schwächeren Kreislauf ist eine strenge Fastenkur in der heißen Jahreszeit nicht zu empfehlen.

In Marienkron wird vor dem Beginn Ihres Aufenthalts immer ein Arztgespräch geführt, in dem die Form der Fastenkur gemeinsam beschlossen wird. Jeder Gast wird individuell beraten, sodass auch im Sommer die perfekte Fastenmethode gefunden werden kann.

 

 

Sommerrezepte von unserem Chefkoch Patrick Posch:

 

Frittata mit Zucchini-Feta und Tomate

Leichtes Risotto von der Paradeiser mit Oregano

Pannacotta mit Erdbeeren

Rosmarineistee mit Melisse

 

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