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Immunsystem stärken:

So geht’s

Die Abwehr von körperfremden Substanzen und anderen Eindringlingen ist ein Ganzjahresjob für den Körper. Es reicht nicht, im Winter mehr Vitamine zu sich zu nehmen, um ein langfristig starkes und belastbares Immunsystem aufzubauen. Wir haben bei unserer Ärztlichen Leiterin Dr. Ulrike Göschl nachgefragt, wie man sein Immunsystem das ganze Jahr lang fit halten kann.

Die richtige Basis schaffen

Ein gestärktes Immunsystem ist das Ergebnis von vielen verschiedenen Komponenten. Die richtige Balance von gesunder Ernährung, Bewegungsimpulsen und Entspannungsphasen ist die Basis für ein abwehrstarkes Immunsystem. In Marienkron ist unser Ansatz, ungünstige Faktoren wie Stress, Alkohol, ungesunde Ernährung, etc. zu reduzieren und die günstigen Faktoren hervorzuheben: Entspannung, Therapieanwendungen, ausgewogene Ernährung.

Du bist, was zu isst

Für das Immunsystem spielt die richtige Ernährung eine wesentliche Rolle. In erster Linie sollte die Ernährung gemüsebetont und ballaststoffreich sein und ausrechend Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Generell lässt sich sagen, je bunter und farbenfroher die Auswahl bei Obst und Gemüse ist, desto vielfältiger ist auch die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Unsere Diätologinnen in Marienkron empfehlen zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag. (Eine Portion = eine Handfläche groß).

Vor den aktuell so beliebten Smoothies warnt Frau Dr. Göschl. Diese enthalten enorme Mengen an Obst, weshalb sie auch einen sehr hohen Fruktoseanteil aufweisen. Eine unnötige Leberbelastung ist die Folge dieser Obstbombe. Lieber einen Apfel verzehren, anstatt drei auf einmal in Form eines Smoothies.

©Steve Haider

Vitamin D: ganzjährig von Bedeutung

Ein gesunder Mensch kann alle wichtigen Vitamine durch die Ernährung aufnehmen. Mit einer Ausnahme: dem Vitamin D. Da die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden im Winter sehr flach ist, entsteht bei vielen ein Vitamin D Mangel. Vor allem im Alter ist eine ausreichende Vitamin D Zufuhr wichtig, da es die Knochendichte verbessert und so Osteoporose vorbeugt. Vitamin D ist essenziell für das Immunsystem, daher ist zu empfehlen, anhand eines Laborbefunds den Vitamin D Anteil zu bestimmen und mit seinem Arzt eine Zufuhr zu besprechen.

Aktiv bleiben für ein aktives Immunsystem

Sport, optimalerweise an der frischen Luft, ist wesentlich für ein starkes Immunsystem. Durch die Bewegung wird die Durchblutung gefördert, die Lunge nimmt mehr Sauerstoff auf und die Sauerstoffversorgung im Gewebe wird besser. So bleibt das Immunsystem aktiv.

Achtsam leben für einen langfristigen Effekt

Dauerstress ist Gift für das Immunsystem. (Hier finden Sie Tipps, wie Sie Stress reduzieren können). Auf Anspannungsphasen sollten daher immer Entspannungsphasen folgen – zum Beispiel mit einem Kuraufenthalt :-). In Marienkron erlernen Sie durch verschiedene Impulse einen achtsamen Umgang mit sich und ihrem Körper. Entspannung, Ruhe und ein reflektierter Umgang mit sich selbst machen über einen längeren Zeitraum gesehen einen erheblichen  Unterschied für einen gesunden Körper und Geist.

Die Kraft des Kneippens

©Steve Haider

Ein nachweislich guter Immunbooster scheinen Kneippanwendungen zu sein. Mit ihnen werden die Abwehrkräfte und das Gefäßsystem trainiert. Eine Kneippkur sollte mindestens eine Woche dauern, damit ein Trainingseffekt entstehen kann. Die Intensität der Kneippgüsse wird bei uns in Marienkron bei einem Arztgespräch festgelegt. Um ein Gefühl für das Kneippen zu bekommen, können Sie auch zu Hause nach dem Duschen eine Kneippanwendung ausprobieren. Ein guter Start ist der Wechselknieguss. Auf einen längeren wärmeren Reiz folgt ein kurzer kühlerer (ungefähr 14-16 Grad). Nach der Anwendung sind Ruhepausen essenziell. Optimalerweise kneippt man mehrere Tage in Folge und pausiert dann wieder. So entsteht ein Trainingseffekt, der das Immunsystem stärkt.

So geht’s schnell wieder Berg auf!

Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann man manchmal dennoch erkranken. Um den Körper nicht zu überfordern, ist Zeit der wichtigste Faktor. Die durch die Krankheit geschwächten Verdauungsvorgänge sollten mit leichter Kost wie zum Beispiel Hühnersuppe oder Karottensuppe langsam wieder angeregt werden. So kann sich der Darm und das Immunsystem wieder erholen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Schlaf, da währenddessen Reparaturvorgänge stattfinden. Ein erholsamer Schlaf ist daher enorm wichtig, um wieder gesund zu werden, beziehungsweise gesund zu bleiben.

Die Mischung macht’s

Abschließend lässt sich sagen, dass ein gesundes Immunsystem von vielen Faktoren abhängt. Vieles davon können wir selbst in die Hand nehmen. Das Erfolgsrezept lautet: regelmäßige Bewegung, Stressreduktion, ausgewogene Ernährung und erholsamer Schlaf.

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