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Gemüsefasten im Porträt

In unserem Kurhaus Marienkron kommen vier Fastenformen zum Einsatz: Suppenfasten, Saftfasten, Intervallfasten und Gemüsefasten. Letzteres ist gerade für „Fastenneulinge“ eine gute Form, erstmalig Verzicht zu üben.

Für welche Fastenform man sich im Rahmen des Arztgespräches entscheidet, hängt von mehreren Faktoren ab: Wie fasten-erfahren bin ich? Welche Fastenform sagt mir am meisten zu? Wie alt bin ich? Und viele mehr. Zusätzlich hängt die Wahl der Fastenform auch von der Jahreszeit ab. Im Winter empfehlen wir eher wärmende Formen wie Gemüse- oder Suppenfasten und im Sommer eventuell auch kühlende wie das Saftfasten. Das ist jedoch nur eine Faustregel und hängt auch davon ab, ob einem schnell warm wird oder ob man eher der fröstelige Typ ist. Das Gemüsefasten ist eine Fastenform, die für das ganze Jahr geeignet ist, doch vor allem im Winter ist sie eine der beliebtesten.

©Marienkron by Steve Haider

Ein guter Einstieg

Das Gemüsefasten ist die mildeste Form, die bei uns angeboten wird, da man bis zu 650 Kalorien zu sich nehmen darf. Studien belegen, dass der Körper bei dieser Kalorienanzahl immer noch in den „Fastenrhythmus“ kommt und somit erzielt man denselben Effekt wie bei anderen Fastenformen. Besonders für Personen mit einem schwächeren Kreislauf eignet sich das Gemüsefasten sehr gut, da die Kaloriendichte im Vergleich zu anderen Fastenformen relativ hoch ist.

Wer denkt, dass beim Fasten nicht gekaut werden soll, der irrt. Fasten ist auch ein Wiederentdecken von Geschmack und Konsistenz. Und es ist eine Kauschule. Durch langes und langsames Kauen bei festen Nahrungsbestandteilen und dem einspeicheln von flüssigen Nahrungsbestandteilen wird die Verdauung angeregt und die Nahrung gut verwertet. Gemüsefasten eignet sich sehr gut für „neue Faster“, da fasten vielen leichter fällt, wenn es etwas zu kauen gibt.

Wer bei uns im Kurhaus gemüsefastet, bekommt morgens ein Fastenweckerl bzw. einen Getreidebrei (süß oder pikant). Mittags gibt es gekochtes Gemüse, Getreide oder Kartoffeln mit Obstmus als Nachspeise und abends bekommen Sie unsere wohlschmeckende, intensive klare Gemüsesuppe und Gemüsepüreesuppe.

Unsere Diätologinnen stehen Ihnen beim Mittagessen für Fragen zur Verfügung, um Sie bei Ihrem Fastenaufenthalt bestens zu betreuen. Zusätzlich gibt es zwei Mal wöchentlich eine Fastenrunde, bei der Sie sich den Diätologinnen und mit anderen Fastern im Haus austauschen können.

©Marienkron by Steve Haider

Vorbereitung ist das A und O

Unabhängig von der Fastenform ist es immer wichtig, sich schon im Vorhinein auf das Fasten vorzubereiten – den Körper zu entlasten. Das betrifft die Ernährung sowie die Psyche. Dabei geht es um das Weglassen von Fleisch, Reduktion von tierischem Eiweiß sowie Genussmittel. Mit dieser sogenannten Entlastung sollte mindestens 2 Tage vor dem Fastenaufenthalt begonnen werden. Nach dem Fasten sollte man sehr langsam und schrittweise zu seiner gewohnten Ernährung zurückkehren.

Ob sich das Fasten für Sie eignet, wird anhand eines intensiven Arztgesprächs bestimmt. Für welche Personen fasten von Vorteil sein kann und für welche eher nicht, können Sie in unserem Blogbeitrag „Fasten – bewusster Verzicht“ nachlesen.

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