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Entspannter leben (& schlafen)

Wir leben in sehr turbulenten Zeiten. Die Anforderungen und unser Lebensrhythmus ändern sich. Unser Leben verlagert sich verstärkt in die eigenen vier Wände. Aus diesem Grund ist es wichtig, Struktur, Ruhe und Gemütlichkeit in sein zu Hause zu bekommen. Wir haben uns bei zwei unserer Expertinnen im Kurhaus umgehört: Christina Karner, BSc ist Diätologin und Ernährungswissenschaftlerin, Anne Krone ist als Psychotherapeutin unser Coach im Kurhaus. Sie erzählen, wie man diese Komponenten in seinen Alltag integrieren kann.

Gute Ernährung sorgt für guten Schlaf

„Wenn man zur Ruhe kommen will, spielt die Ernährung eine große Rolle“, erklärt uns unsere Diätologin Christina Karner. Ein unregelmäßiger Essrhythmus kann sich negativ auf unseren Schlaf auswirken. Und ein guter Schlaf ist wiederum einer der wichtigsten Faktoren, um erholt in den Tag zu starten. Vor dem Schlafengehen ist es wichtig, dass die letzte Mahlzeit mindestens zwei Stunden zurückliegt. Jedoch gilt hier die Regel: Je früher, desto besser! Zu schwer sollte das Abendessen auf keinen Fall sein. Die Expertin empfiehlt zum Beispiel eine Gemüsesuppe. Diese liegt nicht schwer im Magen und wärmt von innen. Wer lieber zur kalten Jause greift, kann das natürlich auch gerne tun. Eine Schnitte Brot mit einer Eiweißkomponente (z.B. Topfen) und etwas Gemüse eignen sich sehr gut dafür. Egal ob kalter oder warmer Typ, schlussendlich kommt es auf die Menge an.

It`s Tea Time!

Entspannungs- und verdauungsfördernd können auch Tees wirken. Wir empfehlen den Marienkroner Entspannungstee „Neue Gelassenheit“, der in Zusammenarbeit mit dem Kräuterhaus KOTTAS entwickelt wurde. Wer diesen nicht zu Hause hat, kann zu Tees greifen, die Lavendel, Melisse oder Passionsblume enthalten. Falls sie eher auf der Suche nach einem verdauungsfördernden Tee sind sollten Sie auf Inhaltsstoffe wie Kümmel, Fenchel oder Anis achten.

Copyright: Steve Haider

Copyright: Steve Haider

Ein bisschen Soul-Food darf auch sein

Ein weiterer Tipp, den unsere Expertin gibt, ist, eine klare Struktur in den Tag zu bringen. Man sollte sich ganz bewusst Zeit für die drei Mahlzeiten des Tages nehmen und die Bildschirme dabei auch beiseitelassen. Für diejenigen, die sich den ein oder anderen Snack nicht verkneifen können, hat Christina Karner auch noch einen Tipp auf Lager: Richten Sie sich am Beginn des Tages eine Portion her, die Sie im Laufe des Tages naschen dürfen. Es ist wichtig, eine definierte Menge zu haben, damit das Snackverhalten nicht außer Kontrolle gerät. Damit es nicht zu ungesund wird, greift man am besten zu Nüssen, Früchten oder einem leichten Joghurt.

Fünf Tipps für einen wohligen Schlaf

Nicht nur die Ernährung spielt eine große Rolle, wenn man zur Ruhe kommen will. Wir haben bei unserer Psychotherapeutin Anne Krone nachgefragt, was man sonst noch so tun kann, um in dieser schnelllebigen Zeit etwas langsamer zu werden. Folgende Tipps sind einfach in seinen Alltag zu integrieren und helfen, schnell in das Land der Träume zu kommen:

–        Bildschirme reduzieren: Das blaue Licht der Displays kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen. Vor allem auf Filme, die einen innerlich aufwühlen, sollte man vor dem Schlafengehen verzichten. Greifen Sie lieber zu einem Buch oder entspannender Musik.

–        Ein abendliches Ritual einführen: Ein sich täglich wiederholendes Ritual (wie z. B. eine warme Dusche) kann dem Körper helfen, sich mental und physisch auf den Schlaf vorzubereiten.

–        Beruhigende Dufteindrücke: Lavendel, Vanille oder sogar der Duft frischer Wäsche kann uns entspannen und hilft etwas runter zu kommen.

–        Struktur: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb ist es wichtig, jeden Tag zur selben Zeit ins Bett zu gehen. Unser Biorhythmus mag regelmäßige Schlafenszeiten – am besten zwischen 22:00 und 24:00 Uhr.

–        Gedanken aufschreiben: Wer abends schlecht abschalten kann, sollte sich Stift und Papier neben das Bett legen. So können Gedanken aus dem Kopf und auf das Papier gebracht werden. Dann ist die Liste voll und der Kopf bleibt leer. Herrlich!

Eine kleine „Gute-Nacht“ Übung

Für diejenigen, die sich trotz alledem schwer beim Einschlafen tun, hat unsere Expertin noch eine Übung, die Sie vor dem Schlafengehen durchführen können.

Legen Sie sich in Ihre liebste Schlafposition und versuchen Sie, nach und nach alle Gliedmaßen locker, schwer und angenehm warm werden zu lassen. Stellen Sie sich bildlich vor, wie beim Einatmen die Luft erst in den rechten Arm fließt und dieser dann ganz schwer und warm wird. Atemzug für Atemzug. Bald wird er so schwer, als würde er tief in die Matratze einsinken. Dann ist der linke Arm dran. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen Gliedmaßen und Sie werden gelassen einschlafen können.

Wir hoffen, dass Ihnen die Tipps unserer Expertinnen ein Stück weit damit helfen können, Ruhe und Entspannung in Ihr Leben zu integrieren. Und falls der Stress doch die Überhand in Ihrem Leben nimmt, empfangen wir Sie gerne in unserem Kurhotel 😊

 

 

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