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Die richtige Ernährung für die kalte Jahreszeit

Die Dunkelheit nimmt einen großen Teil des Tages ein und die Temperaturen liegen oft unter null Grad. Die Sonne ist nur selten zu sehen. Das Haus wird nur verlassen, wenn es auch wirklich notwendig ist. In den Wintermonaten fehlt oft die Energie und auch das Immunsystem ist häufiger angeknackst. Wie kann man gesund und mit aufgefüllten Energiereserven durch die kalte Jahreszeit kommen? Wir haben bei Frau Dr. Göschl und unserer Diätologin Christina Karner, BBSc, nachgefragt.

Frau Dr. Ulrike Göschl – ärztliche Leitung ©Marienkron

Diätologin Christina Karner, BBSc ©Marienkron

 

 

 

 

 

 

 

Früher war die Ernährung in den Wintermonaten kalorienhaltiger. Traditionell verrichteten die Menschen auch noch viel Arbeit an der frischen Luft und brauchten die zusätzlichen Kalorien. Der moderne Mensch lebt in einem künstlich erschaffenen klimaneutralen Umfeld. Braucht er also noch eine Anpassung der Ernährung? Ja, meint unsere ärztliche Leiterin Frau Dr. Göschl: „Der Punkt, der nicht zu unterschätzen ist, ist die Biologie, die in uns tickt. Der Lichtmangel macht etwas mit unserer inneren Uhr. Dieser Effekt ist nicht zu unterschätzen.“

Innere Wärme

Warme Mahlzeiten wärmen von innen, tun gut und sind leichter verdaulich. Deshalb sollten sie vor allem in der kalten Jahreszeit konsumiert werden. Eine warme Mahlzeit pro Tag ist eine ganzjährliche Empfehlung unserer Diätologin. Im Winter kann man aber auch mehrere warme Mahlzeiten zu sich nehmen. Porridge oder warme Milchspeisen eigenen sich gut für ein warmes Frühstück und Suppen bieten sich als bekömmliches Abendessen an. Tees können für innere Wärme zwischendurch sorgen. Auch Gewürze wie Zimt, Chili oder Ingwer tun gut und können unsere Gesundheit unterstützen.

 

Frische Zutaten sind ganzjährig wichtig für ein gesundes Immunsystem ©Marienkron

Stärkung des Immunsystems

Um das Immunsystem fit zu halten, ist es gerade jetzt wichtig, auf eine ausreichende Vitaminversorgung zu achten. Die Empfehlung der Diätologin bleibt ganzjährlich gleich: Zwei Portionen frisches Obst und drei Portionen frisches Gemüse pro Tag.

Viele greifen im Winter auch gerne zu Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Vitamintabletten. Bei einer vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung sind Supplemente meist nicht nötig, außer sie werden vom Arzt verschrieben, wie z.B. Vitamin D.

Zu welchen Speisen sollte man greifen?

Auch in der kalten Jahreszeit kann man schmackhafte saisonale Speisen zubereiten. Vor allem Kohlgemüse bietet sich im Winter an, da es sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe aufweist. Rezeptempfehlung der Diätologin: Klassisch österreichische Krautfleckerl mit einem Beilagensalat (am besten aus Chinakohl oder Chicoree, da diese Bitterstoffe enthalten, die die Verdauung anregen). Dieses Gericht ist nicht nur ein absoluter Klassiker, sondern eignet sich auch gut, wenn man einen vegetarischen Tag einlegen möchte.

©Marienkron

Auch Eintöpfe sind eine klassische Winterspeise, die sich leicht gesund gestalten lässt. Hier lautet die Empfehlung: Viel Gemüse, Kokosmilch statt Sahne und mit Hülsenfrüchten, Bohnen oder Linsen verfeinert. Für den Farbtupfer noch Kräuter hinzufügen und fertig ist das gesunde Wintergericht.

Wer will, kann neben saisonalem Gemüse wie Kohl und Kraut auch zu hochwertigem Tiefkühlgemüse greifen. Dieses ist im Winter eine gute Alternative, wenn man nicht Lebensmittel vom anderen Ende der Welt beziehen möchte.

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