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Das Ernährungstagebuch

Eine Bestandsaufnahme der Ernährung und anderer Faktoren durch ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, unzuordenbare Symptome einordnen zu können und eine passende Behandlung dafür zu finden. In welchen Situationen Sie ein Ernährungstagebuch führen sollten und wie es richtig geführt wird, hat uns unsere Diätologin Christina Karner, BBSc genauer erklärt.

Diätologin Christina Karner, BBSc ©Marienkron

Wann macht es Sinn, ein Ernährungstagebuch zu führen?

Ernährungstagebücher können hilfreich sein, wenn der Verdacht besteht, eine Lebensmittelunverträglichkeit zu haben, die sich in unspezifischen Symptomen äußert, oder wenn nicht zuordenbare Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Immer wenn der Auslöser von Beschwerden unbekannt ist und vermutet wird, dass die Ernährung dafür verantwortlich sein könnte, macht ein Ernährungstagebuch Sinn.

Bei einer übermäßigen Gewichtszunahme, die Sie sich nicht erklären können, kann es durchaus hilfreich sein, seine Ernährung zu dokumentieren und mit einer ÄrztIn, DiätologIn oder ErnährungsberaterIn durchzugehen.

Welche Aspekte sind zu beachten?

„Nur“ die Ernährung zu tracken reicht nicht aus, um ein klares Bild zeichnen zu können. Auch andere Faktoren wie zum Beispiel Stress, Bewegung und Symptome, müssen dokumentiert werden. Denn auch diese Faktoren können sich positiv oder negativ auf unsere Darmgesundheit auswirken. (Hier, finden Sie Tipps, wie Sie Stress reduzieren können)

Damit die Aufzeichnungen aussagekräftig sind, sollte das Tagebuch sieben bis zehn Tage geführt werden. Bei der Dokumentation muss zusätzlich festhalten werden, ob es sich um einen Wochentag/ Arbeitstag oder um freie Tage handelt, denn auch hier werden oft unterschiedliche Symptome beobachtet. Kalorien müssen bei einem Ernährungstagebuch nicht gezählt werden. Es ist ausrechend eine grobe Bestandsaufnahme festzuhalten. Zum Beispiel: Eine Scheibe Brot mit Kräutertopfen und einem Spiegelei + ein Glas Orangensaft.

©Marienkron by Steve Haider

Was kann ich für Schlüsse daraus ziehen?

Das Ernährungstagebuch kann für ÄrztInnen, DiätologInnen oder ErnährungsberaterInnen extrem hilfreich sein, da es wertvolle Einblicke in das Verhalten gibt und somit das Finden der richtigen Diagnose erleichtern kann. Daher ist es ratsam, vor einem Kuraufenthalt oder Beratungsgespräch ein Ernährungstagebuch zu führen.

Achtung! Sie sollten auf keinen Fall eigene Schlüsse aus ihren Aufzeichnungen ziehen. Ein Ernährungstagebuch sollte immer gemeinsam mit einer ExpertIn besprochen werden. Eine fachliche Einschätzung und Analyse ist essenziell um eine richtige Diagnose stellen zu können und um die passende Behandlung zu erarbeiten.

Wie sieht das perfekte Ernährungstagebuch aus?

Wie bereits erwähnt, wird in einem Ernährungstagebuch mehr als „nur“ die Ernährung festgehalten. Sie können ihr Tagebuch individuell anpassen, je nachdem, welche Faktoren für Sie wichtig sind. Es gibt also nicht das perfekte Ernährungstagebuch. Es kann so individuell gestaltet werden, wie jeder Körper individuell ist.

Hier finden Sie eine Vorlage, wie Ihr Ernährungstagebuch aussehen könnte. Sie können es natürlich nach Ihren Bedürfnissen anpassen 😊 Wir wünschen viel Erfolg beim Dokumentieren.

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